Wanderung Kufstein zu den Schneerosen am Mittwoch, 15. April 2026

Gleich der erste Schreck am Morgen – die Autobahn A8 war ab Traunstein wegen Fahrbahnerneuerung noch gesperrt, so dass ich mich anstatt für die geplante Kneifelspitze auf die Schnelle für eine alternative Tour entschieden habe. Nach kurzen Recherchen im Internet, welche Hütten denn offen haben, ist die Entscheidung auf Kufstein gefallen. Um 7.30 Uhr starteten wir dann zu 6 in Haag vom Parkplatz hinter der alten Post mit dem Citymobil nach Kufstein zum Parkplatz an der Mitterndorfer Straße (Gebührenfrei). In Brannenburg verstärkte Manfred unsere Gruppe auf insgesamt 7 Teilnehmer.

Trotz der ersten Sonnenstrahlen bei der Anfahrt starteten wir im wolkenverhangenen Kufstein über den Motorik-Park zum Felsenkeller und dann aufwärts über die Serpentinen des Elfenhains Richtung Duxer Alm. Im lichten Wald gewannen wir schnell Höhe, begleitet von etlichen Vogelhäuschen, die bunt bemalt den Weg säumten. Je höher wir nach der Duxer Alm kamen desto mehr Schneerosen waren zu sehen. Zum Schluss bogen wir auf die alte Skipiste ab, auf der es steil dem Weinbergerhaus zu ging. Viele Schneerosen säumten den Weg, dazwischen Krokusse, die auf Sonnenstrahlen warteten und lilafarbene Seidelbaststauden. Nach viele Fotostopps und 800hm erreichten wir das Gipfelkreuz beim Weinbergerhaus (1.270mh). Dort genehmigten wir uns die verdiente Pause und warteten auf Rosi und Peter, die über die Straße weiter aufgestiegen sind und auch von vielen Schneerosen begleitet wurden.

Am Weinbergerhaus vorbei stiegen wir in knapp 30 Minuten zum Berghaus Aschenbrenner ab. Der Hüttenwirt hat uns schon freudig erwartet, da er unser Citymobil am Parkplatz gesehen und die Hoffnung hatte, dass wir vorbeikommen. So eine Einkehr bringt immer einen gemütlichen Ratsch mit allen Teilnehmern und frisch gestärkt geht es gleich viel gemütlicher zurück. Zwischenzeitlich hat sich auch das Wetter gebessert und über dem Inntal strahlte die Sonne. Wir hielten uns nur kurz auf der Straße, dann folgten wir den teilweise etwas verschlungenen und rutschigen Pfad hinunter zur Waldkapelle und weiter zum Parkplatz. Eine traumhafte „alternative“ Wanderung.

Insgesamt betrug die Gehzeit ca. 5 Std. bei 835 Höhenmetern und ca. 11,3 km Wegstrecke.

Dabei waren: Rosi, Karin, Anneliese, Theo, Peter, Manfred und Organisator Hans

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