Wanderung Bodenschneid am 6. Mai 2026

Um 7.30 Uhr starteten wir zu 7 in Haag vom Parkplatz hinter der alten Post mit dem Citymobil nach Neuhaus am Schliersee zum Wanderparkplatz Dürnbach (6€ Tagesgebühr).

Dem Wetterbericht zufolge sollte es zwischen 10.00 und 12.00 regnen, aber zum Start um 9.00 begrüßte uns die Sonne. Auf der Schotterstraße geht es Richtung Bodenschneid und in Anbetracht der anhaltenden Sonnenbegleitung entledigen sich bald alle der Jacken. Kurzärmlig läuft es sich leichter und die ersten legen ein gutes Tempo vor, so dass sich die Gruppe kurz teilt. Bei ca. 1160mh geht es dann links weg zur Freudenreichalm, die wir nach 75 Minuten erreichen und eine schöne Pause auf der Terrasse einlegen. Leider ist sie noch geschlossen.

Plötzlich kommt der Rest der Truppe auch zur Alm, sie waren am Abzweig so schnell unterwegs, dass sie zuerst vorbeigelaufen sind. Beim Pausenratsch gab es den einen oder anderen Lacher bei herrlichem Ausblick auf Bodenschneid und Bodenschneidhaus. Trotz der langen Trockenheit halten sich am Waldrand blühende Schlüsselblumen und Dotterblumen – wohl auch versorgt von der Schneeschmelze. Etwas steiler geht es kurz hinauf zum Freudenreichsattel, hier böte sich eine Einkehr auf der oberen Firstalm an, alternativ könnte man links auf die Brecherspitze oder über die untere Firstalm zum Stümpfling aufsteigen. Wir biegen rechts ab und nehmen den Weg nördlich der Krettenburg.

Zuerst wandern wir gemütlich durch den Wald aufwärts, wo uns auch die ersten kleinen Schneefelder erwarten. Den Abzweig zum Bodenschneidhaus lassen wir rechts liegen und dann geht es in Serpentinen steil den Graben hinauf. In Anbetracht der steilen Schneefelder, die zu überqueren sind, heißt es aufpassen, dass keiner ausrutscht. Oben wird es etwas windiger und nach einer Querung marschieren wir dem Gipfelkreuz zu, dass wir nach 2 ¾ Std. erreichen. Eine wunderbare Aussicht von Rofan bis Karwendel belohnt uns und das Wetter hat wunderbar gehalten, auch wenn zwischenzeitlich die Sonne hinter Wolken verschwindet.

Nach dem obligatorischen Gipfelfoto steigen wir auf der Nordwestseite mit Blick auf den Tegernsee ab. Zuerst durch felsiges Gelände und dann in steilen Serpentinen mit einigen unangenehmen Schneefeldern, die jedoch gut zu umgehen sind. Bald lachte die Sonne wieder vom Himmel und wir freuen uns auf die Einkehr am Bodenschneidhaus. Nach einer guten Bewirtung mit Suppen, Nudeln und Kaiserschmarrn geht es dann auf dem Schotterweg hinab. Kurz fallen ein paar Regentropfen, doch die Schirme und Jacken wurden umsonst herausgeholt.

Nach einem kurzen Ausrutscher bekommt Silvia von Sepp einen Schnaps zur Stärkung und für die anderen bleibt auch noch ein Schluck über. So geht es gemütlich zum Parkplatz zurück und eine sehr schöne Wanderung findet sein Ende.

Insgesamt betrug die Gehzeit ca. 4 1/2 Std. bei 820 Höhenmetern und ca. 11,8 km Wegstrecke.
Dabei waren: Silvia, Karin, Sepp, Theo, Peter, Hans und Organisator Hans

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