An einem sonnigen, sehr warmen Freitag, am 19.Juni 2026 um 10:00 Uhr, trafen sich 10 Haager DAV-Radler zu einer Radtour nach Amerang. Vom ehemaligen Postparkplatz in Haag aus radelten wir über Lerchenberg und Lengmoos zur Innbrücke nach Gars. Weiter, erst gemütlich am rechtsseitigem, schattigen Innufer entlang, dann aber im lang gezogenen bergauf und wieder im rasantem bergab, bikten wir über „Au im Wald“ und Hochleiten nach Schambach. Richtung Süden, auf einem Radweg neben einer Staatsstraße erreichten wir dann Babensham. Auf verkehrsarmen Nebenstraßen radelten wir durch Altbabensham, Brudersham und Weiglham, unterquerten die „B304“ und erreichten kurz darauf Evenhausen. Die restliche Strecke bis Amerang bewältigten wir wieder auf einem Radweg.
Geplant war beim „Wirt z` Amerang Mittagspause zu machen. Weit vor 12:00 Uhr erreichten wir unser Ziel. Die erfolgte Platzreservierung wäre gar nicht nötig gewesen. Es waren nämlich nur wenige Gäste im Biergarten und so wurden wir schnell bedient und ließen uns unser Mittagsmahl ohne Hektik munden. Nach knapp zwei Stunden Mittagspause hieß es dann: „Auf zur Heimfahrt“.
Auf der Schonstetter Straße verließen wir Amerang. Die Straße ist nach gut einem Kilometer für den Kfz- Verkehr gesperrt und so kann man unbeschwert durch das schöne Naturschutzgebiet, „ZillhamerSee“ & „Ameranger See“ radeln. Unser nächstes Ziel war Schonstett mit seinem idyllisch gelegenem „Köhlerbad“, einem kleinen, etwas außerhalb von Schonstett gelegenem Badeweiher mit Freizeitaktivitäten. Auch hier war die Liegewiese, es war Freitag früher Nachmittag, nur spärlich belegt. Eine freundliche, etwas ältere Rentner-Badenixe gab uns ausführliche INFOs über Entstehung und Pflege des „Badetempels“. Das Wetter war, wie beschrieben, sehr warm, aber leider hatten wir Radler keine Badebekleidung dabei. Deshalb war Abkühlung im Badeweiher keine Perspektive und so radelten wir tapfer weiter über Röthenbach, Thalham und Hafenham zur nächsten Einkehr, dem “Hofcafe Dirnecker“ (die Strecke an Röthenbach vorbei ist ein Privatweg und für den Durchgangsverkehr eigentlich gesperrt. Bei höflicher Nachfrage beim Besitzer darf man sie aber befahren).
Auch bei der Kaffeeeinkehr waren wir fast die Einzigen; es war einfach immer noch sehr warm. Mit Kaffee, Kuchen, Eis und kühlen Getränken bestens versorgt, radelten wir weiter, überquerten den Inn in Wasserburg und fuhren über die „Nördliche Burgau“ in Richtung Soyen. In Soyen querten wir die Bahngleise und radelten, auf einem mehr Trampelpfad als Radweg, an der Bahn entlang in Richtung Haag. Über Allmannsau und Altdorf erreichten wir dann wieder unseren Ausgangsort Haag. Wir waren unfallfrei angekommen und froh die ca. 76 Kilometer und ca. 1000 Höhenmeter geschafft zu haben. Alle waren mit E-Bikes unterwegs, außer unser Radchampion Ludwig Sigl, er fuhr die Strecke mit einem Bio- Bike: „Capo“.



