Die Woche über, haben wir Skitourengeher mit Frau Holle Freundschaft geschlossen. Es fiel in den Staulagen bis auf unter 1000 Meter einiges an Neuschnee. So eine Situation macht es den Tourenleitern viel leichter sich für eine Skitour zu entscheiden. Ich entschied mich für eine Skitour im Greiter Graben, weil es von der Greiter Alm aus in 3 Richtungen Skitourenmöglichkeiten gibt.
Nachdem der Wetterbericht für Karfreitag auch immer besser wurde, wurde die Vorfreude auf eine schöne Skitour immer größer.
Wir starteten zu siebt in Haag und fuhren über Kufstein nach Inneralpbach. In Inneralpbach war alles weiß und es bot sich uns eine großartige Winterlandschaft. Wir konnten vom Parkplatz in Richtung Greiter Graben mit Skiern los gehen, was Anfang April eher selten ist. Nach einer halben Stunde flachen Eingehen in Richtung Greitalm, gingen wir kurz vor der Greiter Alm nach links in Richtung Farmkehr Alm und dann in das Kar zum Gamskopf. Der Aufstieg hat sich angefühlt, als wären wir im Hochwinter unterwegs, alles tief verschneit, die Bäume mit weißem Kleid, ein toller Anblick.
Nach knapp 3 Stunden waren wir alle zusammen am recht engen Gipfel. Ein paar Skitourengeher, machten uns dann Platz auf dem Gipfel. Wir konnten die Gipfelbrotzeit bei angenehmen Temperaturen und Windstille genießen. Die Aussicht war nicht ganz gut, weil immer wieder Wolken aufzogen. Das war mir nicht unrecht, weil ich die Hoffnung hatte, dass der Schnee bis in Tal staubig bleibt und die Sonne den Schnee nicht bearbeitet.
Für die Abfahrt nahm dann ein Teil der Gruppe die direkte Nordostabfahrt gleich unter dem Gipfel, der andere Teil fuhr der Aufstiegsspur entlang runter. Am Sammelpunkt begann dann das Vergnügen in der staubigen weißen Pracht. Die paar Spuren, die vor uns gezogen worden sind, machten uns bei dem vielen Platz für unsere Spuren überhaupt nichts aus. Somit begann das Vergnügen in der weißen Pracht.
Nach den ersten beiden Hängen gab es eine kurze Zwangspause, weil Foly vermutlich berauscht von dem tollen Schnee eine direkte Route gewählt hat und über eine natürliche Sprungschanze in einen Gegenhang gesprungen ist. Da war wohl die Überraschung zu groß, dass er die Landung nicht stehend überstand. Kathrin hat das alles filmisch festgehalten.
So reihte sich Pulverhang an Pulverhang. Ein paar Minuten später, ging es mir genau so, wie Foly. Ich übersah eine Bodenwelle und überstand die Ausfahrt der Bodenwelle ebenfalls nicht stehend.
Obwohl der Schnee unten nicht mehr ganz so gestaubt hat, lies er sich bis zur Rodelbahn, die mittlerweile zur Greitalm gezogen worden ist, sehr gut abfahren. Auf der Rodelbahn fuhren wir dann mit einer kurzen Unterbrechung zum Parkplatz ab.
Am Parkplatz entschieden wir uns noch in der Zirmalm einzukehren. Nach so einer Skitour war erst mal ein Kaltgetränk angesagt und zum Abschluss noch einen Kaffee, bevor wir wieder die Heimfahrt nach Haag antraten.
Solche Skitourentage hätte ich mir für die Wintermonate gewünscht……
Dabei waren: Kathrin, Foly, Eva, Max, Helga, Franz und Sepp als Tourenleiter.
Bilder: alle Tourenteilnehmer
Bericht: Sepp Gaigl


















