Die eigentlich angebotene Tour zum Klausenberg war aufgrund der großen Schneemengen, wie eine spontane Erkundungstour zwei Tage vorher ergab, nicht durchführbar. Als Ersatztour wurde die Besteigung des Feichteck (1514m) verbunden mit einem Besuch der Hochries (1569m) ins Auge gefasst. Für den Tourentag selbst, war Wetterprognose nicht besonders gut angesagt, was noch zwei Absagen einbrachte.
Letztlich trat eine 4er Gruppe um 7:30 Uhr die Fahrt zum Wanderparkplatz Spatenau (760m) an. Am Startpunkt stieß noch Manfred S. zu uns und wir begannen gegen 8:45 Uhr den Aufstieg bei Nieselregen Richtung Feichteck. Vorbei an der Doaglalm führte uns der Weg zur Sachrinnsteiner Jagdhütte, hier hätte man einen schönen Ausblick auf Nußdorf am Inn, ja wenn da nicht die Nebelgischt gewesen wäre. Der gut gespurte Weg bereitete bis zum Sattel am Pölcherschneid, dem Abzweig zum Gipfelzustieg des Feichteck keinerlei Probleme. Aufgrund der zunehmenden Schneehöhe wurde auf einen Gipfelanstieg verzichtet. Gemeinsam entschlossen sich die Teilnehmer unterhalb des Karkopf weiter zu gehen und am Abzweig dann die Hochries ins Auge zu fassen. Vorrübergehend wurde der Nieselregen leichter, jedoch die Schneelage erwies sich deutlich höher als erwartet und aus Wandern, wurde Stapfen.
An der Weggabelung über Kamm zur Hochries, beschlossen wir den Abstieg zu den Seitenalmen und evtl. von hier nochmal über den „Normalweg“ zur Hochries aufzusteigen. Leider hat sich das Wetter wieder verschlechtert und Wind kam auf und wir entschieden uns letztlich für den kompletten Abstieg. Etwas durchnässt erreichten wir gegen 13:00 Uhr wieder den Parkplatz und siehe da, der Regen hörte auf. Für die Anstrengungen und der widrigen Wetterumstände gab es als kleine Belohnung vom Tourenbegleiter für jeden einen kleinen Schokohasen. Letztlich war es trotz der Umstände eine schöne, wenngleich auch anstrengendere Tour, die aber immer noch ein „Lächeln“ hervorzauberte.
Mit dabei waren: Evi, Edeltraud, Manfred S., Manfred H. und Organisator Tom
Bericht: Tom
Bilder: Manfred S. und Tom






