Die Gruppe startete pünktlich um 06:00 Uhr in Haag i. OB bzw. mit zwei Zusteigerinnen kurz danach in Wasserburg. Nach der Anreise im voll besetzten CityMobil ins Gschnitztal erfolgte um 08:30 Uhr der Abmarsch am Parkplatz in Gschnitz. Der Zustieg zur Innsbrucker Hütte (2.369 m) wurde über den abwechslungsreichen Jubiläumssteig absolviert. Dabei konnten wir auch viele Schmetterlinge sowie zwei Bartgeier bei ihrem Flug beobachten. Die Gruppe erreichte die Hütte planmäßig zum gemeinsamen Mittagessen. Anschließend ging ein Teil der Gruppe zu einem nahegelegenen Alfaier See. Dieser und die Innsbrucker Hütte sind umgeben von duftenden kräuterreichen Bergwiesen die von den Tiroler Bergschafen „gemäääht“ werden.
Aufgrund der instabilen Wetterverhältnisse gingen zuerst lediglich Werner, Franz und Moni auf die nahegelegene Kalkwand (2.564 m). Später folgten noch Christine und Dani. Die Dusche auf der Hütte war für die beiden anschließend allerdings nicht mehr nötig.
Der Abend klang beim gemeinsamen Abendessen auf der Hütte aus. Da wir am nächsten Tag früh raus mussten gingen alle zeitig schlafen. Dennoch waren wir quasi die letzten, welche die Stube verließen. Die anderen (überwiegend jungen) Hüttengäste hatten sich da schon verzogen.
Der Gipfeltag begann mit dem Frühstück um 05:50 Uhr und dem anschließenden Aufbruch um 06:40 Uhr. Bei guten Bedingungen stieg die gesamte Neunergruppe über den Normalweg über Blockgelände und teilweise drahtseilversichert kraxelnd zum Habicht auf. Das in den Beschreibungen enthaltene kleine Gletscherfeld unterhalb des Gipfels ist fast nicht mehr vorhanden. Es wird ganz zum Schluss noch einmal richtig steil und mit Hilfe von Stahlseilen gelangen wir auf den geräumigen Gipfel mit dem neuen Gipfelkreuz (2011). Um 09:15 Uhr erreichten alle Teilnehmer den Gipfel auf 3.279 Metern, wo eine schöne Brotzeit- und Fotopause bei überraschend guter Sicht, aber kühlem Wind, eingelegt wurde.
Der Abstieg zurück zur Innsbrucker Hütte war um 12:00 Uhr abgeschlossen, die angekündigte Gewitterfront drängte alle zur Eile. Nach einer kurzen Rast folgte der weitere Rückweg wieder über den Jubiläumssteig hinab zum Ausgangspunkt nach Gschnitz. Zurück im Tal wurde die erfolgreiche und unfallfreie Tour bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken in Gschnitz gefeiert. Die anschließende Rückreise verlief reibungslos, sodass die Gruppe um 18:00 Uhr wieder wohlbehalten in Wasserburg bzw. Haag eintraf.
Es waren dabei: Werner, Franz, Moni, Kathi, Dani, Christine, Irmi, Miche und Klaus













