Am 17. & 18. Januar 2026 fand der schon traditionelle Skitourenkurs zur Auffrischung und Erlernens von Grundlagen des Skitouren Gehens. Dieses Jahr fand der Kurs auf der Priener Hütte in den Chiemgauer Alpen statt. Trotz der allgemein mäßigen Schneelage konnten die 3 Teilnehmerinnen mit dem Ausbilder Heinz am Samstag in Sachrang auf Ski starten.
Auf dem Parkplatz wurde der aktuelle Lawinenlagebericht und der Wetterbericht besprochen. Nach der Analyse der anstehenden Tour, Planung mit der klassischen DAV-Karte starteten wir auf der Forststraße. Als nächstes Stand der große LVS-Check auf dem Programm, der eine Erläuterung der verschiedenen LVS-Geräte beinhaltete.
Bei der Holzerhütte kamen wir in die Sonne und auf der Tafel konnten wir „Skitourengehen Umweltfreundlich“ & die Naturschutzgebiete auf der Tafel studieren. Immer wieder wurde die Karte hervorgeholt, um Orientierung auf Skitour zu üben. So benötigten wir etwas mehr als 3 Stunden für den Aufstieg.
Auf der Priener Hütte stärkten wir uns für das anstehende LVS-Training. Hinter der Hütte fanden wir ein gutes „Lawinenfeld“. In dem wir das LVS-Pad vergruben und dann mehrfach die Suche mit LVS-Gerät sowie Sondierung übten.
Da wir schon mal draußen waren wurde auch die Tour für den nächsten Tag geplant. Dabei standen Orientierung, Lawinenlage und Gefahren durch wenig Schnee auf dem Lehrplan.
Nach dem ausgezeichneten Abendessen wurde noch etwas Lawinenkunde gelehrt, um für die anstehenden Touren gut gerüstet zu sein.
Der nächste Morgen begann mit einem herrlichen Sonnenaufgang, den wir beim Frühstück durch die Paonoramafenster mit Blick auf den Wilden Kaiser bewundern durften.
Um 9 Uhr ging es vor die Türe und der LVS Check wurde angewendet. Im Anschluss stiegen wir zum Mitterkaser. Dort wurde am vorher besprochenen Checkpunkt die Tour noch einmal hinterfragt. Leider hatte die Mulde am Geigelstein sehr wenig Schnee, aber aus unserer Ansicht genug zum Skifahren. In den frühen Sonnenstrahlen ging es bergauf. Wir waren die ersten mit Ski. In der Mulde machten wir Skidepot und stiegen zu Fuß auf den Geigelstein. Dort hatten wir ein tolle Fernsicht bis in die Tauern. Dort sahen wir auch eine sehr imposante Föhnwalze.
Die Abfahrt gingen wir sehr vorsichtig an, hatten aber Glück mit dem Schnee, der teilweise hat, teilweise Firnis, aber zum Glück kein Bruchharsch war.
Nach einer Toilettenpause auf der Priener Hütte ging es vorsichtig auf der Forststraße bergab. Dies war ein Slalom durch die vielen Schlittenfahrer.
Die Schlussbesprechung fand im Café König „Aber bitte mit Sahne“ statt.
Dabei waren Christiane, Christine, Silvia und Heinz als Ausbilder












