Rotwand-Rotwandhaus-Taubenstein…mit Seilbahn-Unterstützung am Mittwoch, 8. September 2021

Der Scheurer Fritz hat diese Tour angeboten, und auch zugleich ein super Wetter bestellt.

Zu siebt waren wir, als wir uns an Parkplatz hinter der Post trafen.
Eigentlich hätten wir mit dem Gemeindebus fahren können, doch das ist momentan wegen Corona nicht möglich. So starteten wir mit zwei PKW`s und fuhren hin zum Spitzingsee.

Diese Tour hatte was Besonderes an sich:
Bei den meisten von uns ist es die erste AV-Tour, die wir nach den Corona-Verboten machen. Sicher haben die einen oder anderen privat Touren unternommen, jedoch in Eigenregie.

Am Spitzingsee ist neben der Seilbahn ein großzügiger Parkplatz, wo wir für 5,00 € pro PKW unsere Autos abstellen können.

Dann geht es mit Vierer-Kabinen nach oben, bis zum Taubenstein-Sattel. Als wir aussteigen, schauen wir als erstes einmal rundum, und versuchen einige Berge zu bestimmen. Wendelstein, Guffert und Miesing werden als erstes erkannt, und natürlich der Taubenstein.

Wir sehen auch, dass die Taubenseehütte total verwaist ist, d.h. geschlossen. Gerne denken wir daran zurück, als einige von uns immer – und das viele Jahre lang – zu Fuß da hinauf gegangen sind, und dann dort die Bergmesse mitgefeiert haben. Anschließend gab es immer einen lustigen Umtrunk. Leider ist der Pfarrer Monsignore Hausladen verstorben, und mit ihm auch diese schöne Einrichtung.

Dann machen wir uns durch die urige Gattentüre auf die Sohlen, der Wegweiser: „Rotwand u. Taubenstein“ ist unsere Richtung.

Es beginnt mit einem schattigen Steig, bis wir die Abzweigung Taubenstein erreichen, den Gipfel heben wir uns für den Rückweg auf.

Es geht dann der Steig weiter, bis dieser in längere Treppen übergeht…..jedoch sympathische Treppen…keine hohen Stufen….mit Zwischenschritten ausgestattet, und so kommen wir immer höher und höher, die Aussicht wird immer besser.

Es sind da auch schöne Wege dazwischen, die durch die saftigen Wiesen – und Ski-Abfahrten – führen, immer wieder legen wir kleinere Pausen ein, um die fast 360 Grad Berge ringsum zu bestaunen und zu benennen.

Obwohl viele von uns schon sehr lange in die Berge gehen, und auch viele Gipfel „niedergetreten“ haben, stellen wir fest, dass ein Leben nicht reicht, um nur annähernd alle die zu besteigen, die wir im Moment sehen. Von den vielen Gipfeln der Alpen sehen wir gleich ab, von den Gipfeln der Welt sowieso.

Nach etwa einer Stunde treffen wir auf einen Punkt, von dem man das Rotwand-Haus sieht. Es ist da auch ein Schilderbaum, auf dem steht: „Rotwandgipfel 35 Min. und Rotwandhaus 15 Min.“, fast alle entschieden sich für den Gipfel mit ausgiebiger Gipfelrast – Gehzeit ca. 1,5 Stunden vom Taubenseesattel bis zum Rotwandgipfel

Anschließend ging es dann in ca. 15 Minuten zum Rotwandhaus um die Speisekarte dieser Küche in Anspruch zu nehmen. Hier gibt es ein reichhaltiges Angebot in allen Preisklassen, Matador war – wie fast überall – der „Kaspressknödel mit Suppe“ hier in diesem Fall sogar mit Bergschnittlauch, welcher auf den umliegenden Grünflächen wächst. Nebenbei waren an unserem Tisch auch noch Spinatknödel, saures Lüngerl mit Knödel, Almbrotzeit und natürlich Kaffee mit Kuchen zu finden.

Im und um das Rotwandhaus herum war reges Treiben, von allen Seiten kamen die Touristen hier herauf, und wollten ihren Appetit befriedigen. Kein Wunder, diese Gegend ist bevorzugtes Wandergebiet der Münchener.

Wenn wir auch an diesem schönen Tag keinerlei Zeitgedränge aufkommen ließen, war es dann doch irgendwann Zeit, den Rückweg anzutreten. Wir gingen den gleichen Weg zurück, und einige ließen es sich nicht nehmen, in 5-10 Minuten Aufstiegszeit, den Taubenstein zu erklimmen, nach dem Motte:

„Was ist besser als ein Gipfel ? …..zwei Gipfel !“

Die Seilbahn brachte uns wieder gut bis zu unseren Autos. Auf die Staus bei der Heimfahrt hätten wir verzichten können, aber sie konnten diese die schöne Zeit – heute auf dem Berg – nicht verdrießen.

Fritz, wir freuen uns schon auf die nächste Tour mit Dir im Gebirge.

Bericht: AK
Fotos AK
Fotos HK
Fotos AF