Skitouren im Sarntal über 3 König 5. bis 8. Januar 2020

Nachdem die 3-König-Skitouren letztes Jahr wegen zuviel Schnee ausgefallen waren, konnten wir diese Tradition 2020 fortsetzen.

Sepp hat sich das Sarntal ausgesucht, da die Schneelage in Südtirol vielversprechend, und die Wettervorhersage bestens war.

Mit 12 Damen & Herren in 2 Autos ging es einigermaßen ressourcensparend über den Brenner nach Bozen und weiter Richtung Penserjoch zum Weiler Weissenbach, wo wir zu unserer ersten Skitour zur Seeblspitze 2.331m starteten. Erst über Wiesen und flache Forststraßen ging es zur Ebernberghütte, wo es dann in herrliches Skitourengelände und einen steilen Schlusshang zum Gipfel ging.

Da hier oben ein unangenehmer Wind blies, fiel die Gipfelpause nur sehr kurz aus und wir machten uns zügig an die Abfahrt in sehr wechselhaftem Schnee.

Nun war es aber an der Zeit unsere Unterkunft, den Jägerhof in Durnholz aufzusuchen, wo wir die Autos für eine Weile nicht mehr benötigten, da die restlichen Touren direkt vom Hotel gestartet werden konnten.

Am Montag ging es durch ein langes schattiges Tal mit mehreren Gipfelmöglichkeiten, wir entschieden uns für die sonnige Variante auf das Schrotthorn 2.590m mit einem steilen Gipfelanstieg.

Die Abfahrt führte nicht, wie von manchen Teilnehmern befürchtet auf dem Anstiegsweg zurück sondern immer in der Sonne in teilweise schönem Pulver zurück zum Durnholzer See, wo wir dann zu Fuß die letzte halbe Stunde zum Hotel marschierten.

Am Dienstag führte uns unser Weg zur Jakobsspitze 2.742m den Weg zurück, den wir am Vortag abfuhren. Über schönes kupiertes Skigelände ging es zur Scharte vor der Jakobsspitze, die nur Sepp und Peter F. bis zum Gipfel bestiegen. Der Rest machte eine schöne “Gipfelrast” an der Scharte und machte sich beizeiten an die Abfahrt, die über glatte Hänge in griffigen Schnee ins Tal führte.

Am letzten Tag entschieden wir uns angesichts der langen Fahrt nach Hause zu einer kürzeren Tour auf das Durnholzer Jöchl, die wir bei strahlendem Sonnenschein starteten, uns aber angesichts aufziehender Bewölkung Sorgen über Sicht und Schneequalität bescherte. Der Aufstieg erwies sich aufgrund der harten, teilweise vereisten Schneedecke als mühsam aber pünktlich zur Ankunft am Skidepot kam die Sonne zurück und die Abfahrt erwies sich als einfacher als befürchtet und wir konnten bis wenige Meter vor unseren Autos mit Ski abfahren.

Nachdem das Material wieder in den Fahrzeugen verstaut war, genossen wir noch eine Erfrischung im Hotel und konnten ohne weitere Verzögerungen die Heimreise antreten.

Unser Dank gilt Sepp für seine gute Planung und Tourenauswahl.

Mit dabei waren Renate, Marianne, Schorsch, Anderl, Peter R, Peter F, Franz-Josef, Karl R, Klaus, Martin, Sepp und Karl G.

Bericht: Karl Gaigl